Kran­ken­ver­si­che­rungs­recht

Ist die Been­di­gung der Kran­ken­geld­zah­lung recht­mä­ßig? Ist die­se Zahn­arzt­be­hand­lung bei­hil­fe­fä­hig? Wel­cher Pfle­ge­grad (frü­her Pfle­ge­stu­fe) steht mir zu?

Die Klä­rung von die­sen und ande­ren Leis­tungs­an­sprü­chen gegen­über der gesetz­li­chen oder pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung, den Bei­hil­fe­trä­gern (auch freie Heil­für­sor­ge) ist die typi­sche anwalt­li­che Auf­ga­be.

Aber auch bei­trags­recht­li­che oder ver­si­che­rungs­recht­li­che Fra­ge­stel­lun­gen sind häu­fig Inhalt der Beauf­tra­gung (z.B. Fest­set­zung der Bei­trä­ge eines frei­wil­lig ver­si­cher­ten Mit­glie­des der Kran­ken­kas­se; Sta­tus­fest­stel­lungs­ver­fah­ren für einen mit­ar­bei­ten­den Ehe­gat­ten; Fal­sche Anga­ben zu Gesund­heits­fra­gen).

Beim Kran­ken­ver­si­che­rungs­recht sind aber auch Schnitt­stel­len zum Arbeits­recht zu klä­ren und Arbeit­ge­ber in Hin­blick auf das Sozi­al­ver­si­che­rungs­recht zu bera­ten und zu ver­tre­ten (z.B. Nach­zah­lung aus einer Betriebs­prü­fung).

Die Leis­tungs­er­brin­ger im Gesund­heits­we­sen wer­den eher im Bereich Medi­zin­recht bedient. Dort sind auch Fra­gen der Pati­en­ten­ver­fü­gung oder Kos­ten­über­nah­me erfasst.